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Zentrales Theater, Carbonia: COPPELIA un ballet mécanique

19. Dezember 2026

Eine eindrucksvolle Aufführung, die Identität und die „Maske“, die wir tragen, durch einen bewusst aus dem Gleichgewicht gebrachten Körper erforscht – schwebend wie eine Marionette und doch fähig, in den vielen Rollen neue Kraft zu finden.

Mit Coppélia: ein mechanisches Ballett stellt Mochi Sismondi die Themen Identität und Maske in den Mittelpunkt und interpretiert die weibliche Figur zwischen Zerbrechlichkeit und innerer Stärke.

Inspiriert vom Ballett Coppélia, „dem Mädchen mit den Emailleaugen“, vereint die Inszenierung klassische und zeitgenössische Tanztechniken sowie Elemente der Kontorsion und richtet den Fokus auf den Körper und seine poetische Fragmentierung.

Die musikalische Gestaltung von Komponistin Bea Zanin verbindet Delibes’ Motive mit feinen elektronischen Akzenten und Live-Cello. Die Anspielung auf Fernand Légers Ballet Mécanique (1924), mit seinem Rhythmus und den Tempovariationen, die auch von George Antheils Partituren inspiriert sind, bringt Zeitdehnungen, Beschleunigungen und „mechanische“ Details ein, die neue Blickwinkel eröffnen.

Idee und Regie: Caterina Mochi Sismondi
Darsteller: Elisa Mutto, Michelangelo Merlanti, Vladimir Ježić, Carlos Rodrigo Parra Zavala, Simone Menichini, Jonnathan Lemos
Sprechstimme und Texte: Ivan Ieri
Rigging: Michelangelo Merlanti
Originalmusik aus dem Ballett Coppélia von Léo Delibes
Live-Musik und Elektronik: Beatrice Zanin
Lichtdesign: Massimo Vesco
Fotografie: Andrea Macchia
Produktion: Centro Nazionale di Produzione blucinQue Nice
In Zusammenarbeit mit der Fondazione Cirko Vertigo

Vorstellung: 19. Dezember, 20:30 Uhr, Zentrales Theater, Carbonia